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Startschuss ins Wahljahr 2015 ist erfolgt!

Anläss­lich ihrer Gene­ral­ver­samm­lung vom 20. März gab die EVP Nidau mit ihrem tra­di­tio­nel­len Poli­tevent den Start­schuss ins natio­nale Wahl­jahr 2015. EVP-Nationalrätin und -Par­tei­prä­si­den­tin Mari­anne Streiff berich­tete über „High­lights“ aus dem Natio­nal­rat und stellte sich den Fra­gen aus dem Publi­kum. Mode­riert wurde der Event von den bei­den Nidauer EVP-Stadträten Phil­ippe Mes­serli und Peter Leh­mann.

Mari­anne Streiff ist seit 2010 Natio­nal­rä­tin. 2014 über­nahm sie das Prä­si­dium der EVP Schweiz. Zuvor war sie meh­rere Jahre lang als Gross­rä­tin und Gemein­de­rä­tin in Köniz aktiv. Ver­schleiss­er­schei­nun­gen sind aber bei ihr keine erkenn­bar. Sie sei nach wie vor mit viel Herz­blut dabei und top­mo­ti­viert, wie Streiff sel­ber betonte.

Christ­li­che Werte in die Poli­tik ein­flies­sen las­sen
Ihr Haupt­an­lie­gen sei es, christ­li­che Werte wie Gerech­tig­keit, Nach­hal­tig­keit und Men­schen­würde in die Poli­tik ein­flies­sen zu las­sen. Beson­ders am Her­zen lie­gen Streiff die Bekämp­fung des Men­schen­han­dels, Behin­der­ten­fra­gen sowie die För­de­rung der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Was es kon­kret bedeute, in Armut zu leben, durfte sie bei einer drei­wö­chi­gen Peru-Reise im letz­ten Jahr erle­ben. Umso mehr erschro­cken sei sie über das Armuts­ver­ständ­nis eines Rats­kol­le­gen. Die­ser hatte ernst­haft behaup­tet, dass es der Schweiz schlecht ginge und des­halb weni­ger Geld für die Ent­wick­lungs­hilfe aus­ge­ge­ben wer­den sollte.

Akzente gesetzt
Auch als Ver­tre­te­rin einer klei­nen Par­tei ver­mochte Streiff in der lau­fen­den Legis­la­tur einige Akzente zu set­zen. Auf ein gros­ses Echo stiess sie mit ihrem Vor­stoss zur Bekämp­fung des Men­schen­han­dels, der die Prü­fung der Mach­bar­keit eines Pro­sti­tu­ti­ons­ver­bots in der Schweiz for­derte. In ihren sehr per­sön­li­chen Aus­füh­run­gen wies Streiff eben­falls auf die beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen des Par­la­ments­be­triebs hin. So stosse sie bei der Bewäl­ti­gung der immen­sen Akten­berge manch­mal an ihre Gren­zen. Sie fühle sich aber durch Par­tei und Basis gut unter­stützt. Der Glaube helfe ihr, auch schwie­rige Situa­tio­nen und Ent­täu­schun­gen zu bewäl­ti­gen.

EVP-Kandidierende aus dem See­land
Im zwei­ten Teil der Ver­an­stal­tung stell­ten sich die See­län­der EVP-Nationalratskandidierenden Chris­tine Schnegg, Reto Aebi, Phil­ippe Mes­serli, Salomé Luder und Silas Liechti dem Publi­kum in Kurzin­ter­views vor. Mit ihren Kan­di­da­tu­ren wol­len sie aktiv zur Wie­der­wahl von Mari­anne Streiff bei­tra­gen sowie der EVP zum Gewinn eines zwei­ten Natio­nal­rats­sit­zes im Kan­ton Bern ver­hel­fen.